ZFAC Executive Pulse Whitepaper zum Wirtschaftsstandort Österreich 2026

Medienbericht_ZFAC

Mehr Tempo. Mehr Innovation. Mehr Zukunft.

Wie handlungsfähig ist Österreichs Wirtschaftsstandort – und was braucht es für den Aufschwung, Chancengleichheit und Innovation? Der aktuelle ZFAC Executive Pulse zeigt: Die heimischen Top-Managerinnen sehen deutlichen Handlungsbedarf.
Die zentralen Ergebnisse und Handlungsempfehlungen haben wir im ZFAC Executive Pulse Whitepaper zusammengefasst.

Vor mehr als 30 Jahren ist Österreich der Europäischen Union beigetreten. In einer Volksabstimmung zeigte sich eine deutliche Mehrheit davon überzeugt, mit dem Beitritt den heimischen Wirtschaftsstandort zu stärken, politische Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten und Europa aktiv mitgestalten zu können.

Heute stehen Österreich und Europa vor globalen Herausforderungen und sind gefordert, die Weichen für einen zukunftssicheren und lebenswerten Kontinent zu stellen. Eine entscheidende Rolle für den Erfolg eines gemeinsamen Europas spielen die regionalen Wirtschaftsmärkte. Insbesondere Österreich kämpft aktuell mit einem Budgetdefizit, steigenden Inflationsraten, niedrigem Wirtschaftswachstum und einem wachsenden Pessimismus.

Gleichzeitig stehen Unternehmen und Führungskräfte mitten in einer Transformation. Künstliche Intelligenz verändert sowohl Arbeit als auch Führung. Cyberrisiken werden zur Managementaufgabe. Die Entgelttransparenz fordert Organisationen heraus. Und das Thema Gleichberechtigung steht nach wie vor auf der Agenda – wobei das Problem weniger der Mangel an qualifizierten Frauen ist als die Frage, wer tatsächlich aufsteigt und warum.

Vor diesem Hintergrund haben wir die rund 450 Mitglieder des Zukunft.Frauen Alumnae Clubs zu aktuellen Herausforderungen befragt. Die Ergebnisse basieren auf den Rückmeldungen erfahrener Top-Managerinnen. Im Fokus standen Themen rund um wirtschaftliche Entwicklung, den Wirtschaftsstandort Österreich, Künstliche Intelligenz, Cybersecurity, Entgelttransparenz, Innovation, europäische Wettbewerbsfähigkeit und Frauen in Führung. Dieses White Paper bündelt die zentralen Signale aus den Rückmeldungen und formuliert daraus eine gemeinsame Vision.

Die Ergebnisse unserer aktuellen Umfrage sind deutlich: 46 Prozent der Unternehmen berufen keine Frauen in ihren Vorstand. Besonders schlecht fällt die Frauenquote bei Banken und Versicherungen sowie Industrie und Produktion aus. Und auch Aufsichtsräte sind zu 19 Prozent rein männlich besetzt. Ein wenig besser sieht es auf der ersten und zweiten Führungsebene aus: In 52 Prozent der Unternehmen sind mehr als 25 Prozent der Geschäftsführer:innen weiblich. Darüber hinaus sagen 49 Prozent von euch, dass es ein erklärtes Unternehmensziel ist, mehr Frauen in der ersten oder zweiten Führungsebene zu positionieren. 43 Prozent der Unternehmen haben bereits Programme oder Initiativen zur Bewusstseinsbildung. 

Die Ergebnisse der Befragung zeichnen ein klares Bild:

Während die wirtschaftlichen Perspektiven der eigenen Unternehmen überwiegend positiv eingeschätzt werden, ist das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Politik und des Wirtschaftsstandortes Österreich deutlich geringer.

Die gute Nachricht:

Österreich hat Potenzial. Österreich hat qualifizierte Menschen. Österreich hat Ideen.
Österreichs Unternehmen haben technologische Kompetenz. Was aus Sicht vieler Entscheiderinnen fehlt sind Tempo,
Handlungsfähigkeit und Mut zur Umsetzung.

Wir verfügen über Talente, Ideen und Kapital. Jetzt muss es gelingen, den heimischen Wirtschaftsstandort wieder handlungsfähig zu machen – dafür braucht es mehr Mut, mehr Ehrgeiz und vor allem mehr Tempo. Wir müssen jetzt die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Innovationen entstehen, sich ausbreiten und erfolgreich den Wirtschaftsstandort Österreich und damit auch Europa stärken.
Für mehr Zukunft.

Wir sind gespannt auf die Ergebnisse der nächste Umfrage und bitten euch schon jetzt um zahlreiche Teilnahme.

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